Praktische Erfahrungen  |  Theater der Befreiung

Statuentheater-Input im Konfirmationsunterricht der Matthäusgemeinde Lörrach am 25.01.2012

"Remix-Theater" im Rahmen der Projektwoche vom 05. bis 08.07.2011 an der Johann-Peter-Hebel-Förderschule in Schopfheim

Workshop "Mittendrin mitmischen - Aktionstheater in der Stadt" vom 18. bis 20.05.2011 im Rahmen des Festivals "Kultur vom Rande" in Reutlingen

"Remix-Theater" im Rahmen der Projektwoche vom 15. bis 19.06.2010 an der Johann-Peter-Hebel-Förderschule in Schopfheim

Workshop "Unsichtbares Theater (UT)" am 01.06.2010 als Lehrauftrag an der Evangelischen Hochschule Freiburg

Aktionsworkshop und Mitspiel-Theater-Aktion zum Thema "Heimat.?!:" beim Fest der Kulturen am 07.09.2008 in Balingen

Lehrauftrag "Theater der Befreiung (TdB) als Werkzeug für Community Organizing (CO)" von April bis Juli 2008 an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg

Projekt "Remix-Theater" von Januar bis Juli 2007 an der Gustav-Heinemann-Förderschule in Münsingen-Hundersingen

Fortbildungsseminar "Theater spielen, Mut machen, aktiv werden" vom 10. bis 12.11.2006 in Tieringen

Multiplikatorenworkshop "Straßen-Szene(n)" am 21. und 22.01.2006 in Freiburg

 

Praktische Erfahrungen  |  NaturKunst

"Tag mit dem Künstler - NaturKunst im Rahmen des Kinderferienprogramms am 27.07.2012 in Maulburg

"NaturKunst - Kunst in der Natur" im Rahmen des Sommerferienprogramms am 10.08.2010 in Inzlingen

Jungenprojekttage "No risk - no fun?! Power-Kunst in der Natur" von 23. - 25.03.2007 in Ettlis am Niedersonthofner See (Allgäu)

 

 

 

Statuentheater-Input im Konfirmationsunterricht der Matthäusgemeinde Lörrach am 25.01.2012

   

Mit zwei Gruppen Jugendlicher, die sich auf ihre Konfirmation vorbereiten, habe ich den Begriff "Segen" theatral erkundet und diskutiert. Mit Statuentheater sind wir der Frage nachgegangen, wie wir Menschen in unserem Alltag "ein Segen sein können", für uns selbst, für andere Menschen und für das Leben insgesamt, d.h. dem Leben zumindest nicht zu schaden. In Kleingruppen wurden Statuenbilder zu konkreten Alltagsszenen, in denen Menschen "zum Segen werden", entwickelt und dann im Plenum dynamisiert. In einer abschließenden Reflexionsrunde trugen wir nochmals Ideen zusammen, wie sich die Jugendlichen in der Schule, in der Familie, mit Freunden, beim Einkaufen, aber auch in Sozialen Netzwerken und im Chat "segensreich" verhalten können. Exemplarische Antworten waren: Zeit für andere haben, anderen helfen, ohne Gegenleistungen zu erwarten, geduldig sein, Mobbing stoppen, zumindest nicht mitmobben, andere schützen, fair sein!

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"Remix-Theater" mit einer klassenübergreifenden Gruppe im Rahmen der Projektwoche vom 05. bis 08.07.2011 an der Johann-Peter-Hebel-Förderschule in Schopfheim

   

Drei Schülerinnen und zwei Schüler aus verschiedenen Klassen der Schopfheimer Förderschule hatten sich im Rahmen der Projektwoche für eine Teilnahme am "Remix-Theater" entschieden. Wie im letzten Jahr erarbeitete auch diese Projektgruppe eine eigene Forumtheaterszene zum Thema Mobbing/Erpressung und führte damit eine interaktive Forumtheater-Aktion mit der Klasse 3b der Dr.-Max-Metzger-Schule (Grundschule) in Schopfheim durch. Die SchülerInnen der Projektgruppe bekamen für ihr freiwilliges Engagement für andere SchülerInnen den Quali-Pass.

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Workshop "Mittendrin mitmischen - Aktionstheater in der Stadt" vom 18. - 20.05.2011 im Rahmen des 5. internationalen Festivals "Kultur vom Rande - Ab in die Mitte" in Reutlingen

 

Das Festival "Kultur vom Rande" fand in diesem Jahr unter dem Motto "Ab in die Mitte" statt. In diesem Sinne spielten sich der Workshop und die daraus hervorgehenden Aktionen im öffentlichen Raum und meist in der Innenstadt Reutlingens ab. An drei Nachmittagen entstanden durch das große Engagement und den Mut der gemischten Workshopgruppe (Menschen mit und ohne Behinderung und Studierende der Sonderpädagogik) Theateraktionen mit kleinem Aufwand aber großer Wirkung. Ungewöhnliche Orte wurden zur "Bühne" und einige Passanten wurden zu Mitspielern. Der Workshop und die Aktionen wurden von zwei Studierenden der Sonderpädagogik mit Video dokumentiert.

 

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"Remix-Theater" mit einer klassenübergreifenden Gruppe im Rahmen der Projektwoche vom 15. bis 19.06.2010 an der Johann-Peter-Hebel-Förderschule in Schopfheim

   

   

Eine Schülerin und fünf Schüler aus verschiedenen Klassen der Schopfheimer Förderschule hatten sich im Rahmen der Projektwoche für eine Teilnahme am "Remix-Theater" entschieden. Die Projektgruppe erarbeitete Regeln für die Zusammenarbeit und entwickelte gemeinsame Arbeitsziele. Im weiteren Verlauf analysierte sie eigene Konflikt-, Gewalt- und Mobbing-Erfahrungen mit theatralen Mitteln. Ausgehend von dieser Reflexion entwickelte die Gruppe eine eigene Forumtheaterszene zum Themenkomplex Mobbing/Erpressung/Diebstahl und probte diese sehr intensiv. Schließlich fanden zwei schulöffentliche interaktive Forumtheater-Aktionen mit vielen interessanten Interventionen und engagierten Diskussionen statt - am 19.06.2010 mit vielen Schülern, Eltern, Großeltern und Lehrkräften im Rahmen des Schulfestes der Johann-Peter-Hebel-Schule und am 05.07.2010 mit zwei 5. Klassen der Friedrich-Ebert-Schule (Werkrealschule). Die SchülerInnen der Projektgruppe bekamen für ihr freiwilliges Engagement für andere SchülerInnen den Quali-Pass. Aus den Fotos vom Projektverlauf und einer Videoaufnahme der Forumtheater-Aktion beim Schulfest habe ich eine DVD erstellt.

 

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Workshop "Theater der Befreiung (TdB) nach Augusto Boal in der Gemeinwesenarbeit (GWA) - am Beispiel des Unsichtbaren Theaters (UT)" am 01.06.2010 als Lehrauftrag an der Evangelischen Hochschule Freiburg

   

   

   

Auf Einladung von Prof. Dr. Günter Rausch führte ich im Rahmen des Studienschwerpunktes Gemeinwesenarbeit (GWA) einen eintägigen Workshop an der Evangelischen Hochschule Freiburg durch. Die 21 teilnehmenden Studierenden lernten dabei das Unsichtbare Theater (UT) als Methode für die GWA kennen. Nach der gruppeninternen theaterpädagogischen Vorbereitungsarbeit waren drei Gruppen mit ihren selbst entwickelten Szenen in Straßenbahnen und an Haltestellen unterwegs und spielten Theater, das nicht als solches erkannt wurde. Es war außerordentlich bemerkenswert, dass trotz des engen zeitlichen Rahmens drei spielbare Szenen zu interessanten Themen (z.B. Gewalt in der Erziehung) entstanden sind, die dann tatsächlich als UT-Aktion im öffentlichen Raum durchgeführt wurden. Dabei kam es auch zu Reaktionen und Interventionen von Passenten, was ein Ziel des UT ist. In der Auswertungsrunde zum Schluss des Workshops wurde deutlich, dass der Erfahrungsgewinn für die Studierenden sehr anregend und inspirierend war und als gelungene Theorie-Praxis-Verzahnung wahrgenommen wurde.

Material zum Download: Literaturliste
 

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Aktionsworkshop am 05. und 06.09.2008 und Mitspiel-Theater-Aktion zum Thema "Heimat.?!:" beim Fest der Kulturen des Balinger Friedensnetzwerks am 07.09.2008 in Balingen

   

   

   

   

Im Auftrag des Friedensnetzwerks Balingen und integriert in das Angebot der Volkshochschule Balingen führte ich in deren Räumlichkeiten am 05. und 06.09.2008 einen Aktionsworkshop durch, bei dem das Rahmenthema "Heimat.?!:" mit theatralen Mitteln erkundet und dargestellt wurde. Fünf sehr engagierte TeilnehmerInnen lernten dabei das Statuen- und Forumtheater kennen und entwickelten ausgehend von eigenen Erfahrungen eine spielbare Forumtheaterszene. Diese wurde intensiv geprobt und dann am 07.09.2008 beim vierten Fest der Kulturen inmitten vieler Menschen auf dem Balinger Marktplatz als Mitspiel-Theater-Aktion durchgeführt. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen (Geräuschpegel, Nebenschauplätze, etc.) wurden zwei Frauen als Zuschauspielerinnen aktiv und zeigten durch kreative Interventionen, dass Realität veränderbar ist und dass sie gestaltet werden muss, damit sich Menschen - in ihrer Unterschiedlichkeit - wohl fühlen können. So kann Heimat zu einer "Welt" werden, in die viele "Welten" passen.

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Lehrauftrag "Theater der Befreiung (TdB) als Werkzeug für Community Organizing (CO)" von April bis Juli 2008 an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg

   

Gemeinsam mit den Lehrbeauftragten Sebastian Klus (Gemeinwesenarbeit) und Paul Cromwell (CO-Trainer) sowie den Professoren Günter Rausch (Sozialarbeitswissenschaft) und Benjamin Benz (Politikwissenschaft) war ich im Sommersemester 2008 für die Planung und Durchführung des neuen Angebotes für den Studiengang Soziale Arbeit an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg zuständig. In unserem Seminar "Community Organizing (CO) oder Anleitung zum Mächtigsein" konnten Studierende des 4. und 6. Semesters über verschiedene Zugangswege in Theorie und Praxis den Ansatz von CO kennenlernen und reflektieren.

Nachfolgend der Ankündigungstext zu meinem Seminarschwerpunkt:

"Die Menschen können ihre Macht bei Wahlen demonstrieren. Wie noch? Nun, sie besitzen ihren Körper." (Saul D. Alinsky). Ausgehend von diesem Hinweis wird T. Haug Erfahrungen aus der emanzipatorisch-politischen Theaterarbeit nach Augusto Boal (Theater der Unterdrückten / Theater der Befreiung) ins Seminar einbringen. Verschiedene Theatertechniken können erlernt, erprobt und im Hinblick auf den Transfer in CO-Prozesse reflektiert werden. Durch Statuentheater sollen beispielsweise "Begriffe begriffen" werden und im interaktiven Forumtheater bekommen Zuschauer "Power", um sich selbst als aktiv-kreative Subjekte zu erleben und Wirklichkeiten zu verändern. Diese und ggf. weitere Methoden dienen uns als "Probe-Räume für Veränderung". Unser Ziel ist – abgestimmt auf die anderen Inhalte des Handlungsseminars (z.B. Aktivierende Befragung) – die Umsetzung einer öffentlichen Theateraktion im Rahmen der im Seminar entwickelten CO-Strategie.

Höhepunkte waren das Aktionstheater "Fortschrittsmaschine" bei der Kundgebung zum 1. Mai auf dem Stühlinger Kirchplatz und die öffentliche Forumtheater-Aktion bei einer Bewohnerversammlung im Stadtteil "Westlich der Merzhauserstraße" am 02.07.2008.

       

   

 

Material zum Download: Inhalte und Literaturliste meines Seminarschwerpunktes
 

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Projekt "Remix-Theater - Interaktives Forumtheater von SchülerInnen für SchülerInnen" von Januar bis Juli 2007 an der Gustav-Heinemann-Förderschule in Münsingen-Hundersingen (Schwäbische Alb)

   

     

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Sozialpädagoge beim Jugendmigrationsdienst Münsingen und Reutlingen der bruderhausDIAKONIE arbeitete ich mit einer Viertelstelle im ESF-Projekt an der Gustav-Heinemann-Förderschule in Münsingen-Hundersingen. Zur Umsetzung meines Aufgabenschwerpunktes "Verbesserung der beruflichen Integrations- und Ausbildungsreife" führte ich verschiedene Projekte durch, die sich am Empowerment-Ansatz orientierten und zur Vorbereitung der SchülerInnen auf das "nachschulische Leben" - auch, aber nicht nur im beruflichem Sinne - beitrugen. Das Empowerment-Projekt "Remix-Theater" entstand auf Wunsch einiger SchülerInnen der Oberstufe, die von April bis Juli 2006 an meinem theaterpädagogischen Nachmittagsangebot "Fit für Konflikte" teilgenommen hatten und gerne im Rahmen einer kleineren und freiwilligen Gruppe mit dem Forumtheater weiterarbeiten wollten. Die so neu entstandene Gruppe "Remix-Theater", die aus 4 Schülern und zwei Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe bestand, hatte sich als Ziel gesteckt, interaktive Forumtheater-Aktionen mit anderen SchülerInnen durchzuführen. Nach einer Phase intensiver theaterpädagogischer Gruppenarbeit (Übungen aus der Spiel- und Theaterpädagogik, Analyse eigener Konflikt-, Gewalt- und Mobbing-Erfahrungen mit theatralen Mitteln, Inszenierung und Probe spieltauglicher Forumtheaterszenen) fanden zwei sehr erfolgreiche schulöffentliche Forumtheater-Aktionen statt - am 15.03.2007 mit der 4. Klasse der Lautertal-Grundschule und am 26.06.2007 mit klassenübergreifendem Publikum der Förderschule. Beide Male intervenierten viele ZuschauspielerInnen und veränderten die von der Projektgruppe dargestellte negative Ausgangsszene, in der ein Schüler beim Warten an der Bushaltestelle von seinen "Freunden" so lange unter Druck gesetzt wurde, bis er schließlich die ihm aufgezwungene Zigarette ansteckte, wobei ein anderer Schüler das Geschehen mit etwas Abstand zwar beobachtete, sich aber nicht einmischte. Durch die Interventionen der mutigen ZuschauspielerInnen entstanden viele veränderte "Remix-Versionen" der Ausgangsszene mit besserem Ende, die gemeinsam reflektiert und teilweise auch diskutiert wurden. "Remix-Theater" hat den beteiligten SchülerInnen stärkende Erfahrungen auf vielfältige Weise ermöglicht. Insbesondere die SchülerInnen der Projektgruppe konnten - entsprechend dem Empowerment - eigene Fähigkeiten (wieder-)entdecken und (weiter-)entwickeln. Dieser Kompetenzerwerb und ihr freiwilliges Engagement für andere SchülerInnen wurde ihnen per Quali-Pass bescheinigt. Das Projekt habe ich umfassend fotografisch und filmisch dokumentiert und daraus eine DVD erstellt. Ein Artikel mit dem Titel "Probe-Räume und Spiel-Räume zur Vorbereitung auf die `Bühne des Lebens´" ist in der Zeitschrift ProjektArbeit (6. Jahrgang, Heft 2, Oktober 2007, S. 38-43) erschienen.

 

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Fortbildungsseminar "Theater spielen, Mut machen, aktiv werden - wie können wir spielend unsere Veranstaltungen bereichern?" mit RückkehrerInnen des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) und ihren Familien vom 10. bis 12.11.2006 in Tieringen (Schwäbische Alb)

   

   

In dieser Fortbildung, die ich für die Regionale Bildungsstelle des DED in Reutlingen durchführte, lernten zurückgekehrte Fachkräfte der Entwicklungszusammenarbeit und deren Partner durch theatrale Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen einzelne Elemente des Theaters der Befreiung kennen. Beispielsweise wurde durch eine Technik des Statuentheaters die Wahrnehmungsvielfalt zu Begriffen wie z.B. "Entwicklung" und "Gerechtigkeit" sicht- und greifbar. Im weiteren Verlauf erarbeiteten die TeilnehmerInnen zwei erlebte Szenen mit "ungutem Ausgang" aus Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und lernten dabei auch Probetechniken kennen. Diese beiden Szenen wurden in zwei Forumtheatereinheiten durch die Interventionen der "ZuschauspielerInnen" mit möglichen Handlungsalternativen verändert. Teil der Fortbildung war die Reflexion und Diskussion über die Anwendung einzelner Elemente des Theaters der Befreiung in der (außer-)schulischen entwicklungspädagogischen Bildungsarbeit der RückkehrerInnen. Die teilnehmenden Kinder bearbeiteten parallel zum Seminar ihrer Eltern und mit Unterstützung einer anderen Referentin ihre eigenen Auslandserfahrungen mit kreativen Methoden und präsentierten uns ihre Ergebnisse. Darüber hinaus nahmen sie an einigen theaterpädagogischen Übungen zu Beginn und am Forumtheater zu Ende der Fortbildung teil.

 

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Multiplikatorenworkshop "Straßen-Szene(n)" mit Ehren- und Hauptamtlichen der Freiburger StrassenSchule am 21. und 22.01.2006 in Freiburg

   

Eine kleine Gruppe von Ehren- und Hauptamtlichen der Freiburger StrassenSchule e.V. setzte sich intensiv mit Theorie und Praxis des Theaters der Befreiung auseinander, um eventuelle Transfer- und Anwendungsmöglichkeiten in ihrer Einrichtung zu erörtern. Gearbeitet wurde mit vorbereitenden Übungen und Spielen, einzelnen Techniken des Statuentheaters und mit dem Forumtheater. Ausgehend von konkreten Situationen, in denen sich die Teilnehmenden überfordert bzw. handlungsunfähig erlebt hatten, bauten sie Statuenbilder. Aus einer dieser "Momentaufnahmen" entwickelten wir durch Dynamisierung, Improvisation und Probetechniken eine Forumtheaterszene. Im gruppeninternen Forumtheater wurden verschiedene Handlungsalternativen und Veränderungsvorschläge erprobt und reflektiert. Den Abschluss dieses einführenden Workshops bildete eine interessante Diskussion über Chancen und Grenzen des Forumtheaters in der Arbeit mit benachteiligten jungen Menschen.

 

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"Tag mit dem Künstler" - NaturKunst mit 16 Kindern von 6-12 Jahren im Rahmen des Kinderferienprogramms am 27.07.2012 in Maulburg

Am Ufer der Wiese, wo die Kinder einige Stunden hochkonzentriert arbeiteten, bekamen wir auch Besuch von der Presse. Hier die Berichte der Badischen Zeitung und des Markgräfler Tagblatts.


 

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"NaturKunst - Kunst in der Natur" mit 10 Kindern von 6-12 Jahren im Rahmen des Sommerferienprogramms am 10.08.2010 in Inzlingen (gemeinsam mit Miriam Schmidt)

      

Nach einer kurzen Wanderung zu einem schönen Platz am Waldrand und einer kleinen thematischen Einführung mit Bildern, spielten wir zunächst das Wahrnehmungsspiel "Lebende Kamera". Danach bauten die Kinder alleine oder zu zweit ohne Werkzeug eigene NaturKunstWerke aus Steinen, Zweigen, Blättern, Blüten, Grashalmen und anderen Naturmaterialien. Nach einer kreativen Pause schufen wir ein Gemeinschaftswerk und in der Vernissage zum Schluss stellten sich die Kinder ihre Kunstwerke gegenseitig vor. Elias und Felix, die auch in ihrer Funktion als "rasende Reporter" des Sommerferienprogramms teilnahmen, führten ein Interview mit mir und machten eigene Fotos.

Material zum Download: Bericht der "rasenden Reporter" in der Badischen Zeitung

 

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Jungenprojekttage "No risk - no fun?! Power-Kunst in der Natur" von 23. - 25.03.2007 mit Hauptschülern in Ettlis am Niedersonthofner See (Allgäu)

   

   

   

   

Dieses von mir konzipierte NaturKunst-Angebot für 25 Jungen aus den Klassenstufen 6, 7 und 8 der Anton-Sturm-Hauptschule Füssen führte ich gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Ursula Köberle und dem pädagogischen Begleiter Markus Ehrhart durch. Nach dem spielerischen Kennenlernen und einer visuellen Einführung in NaturKunst sowie die Themenstellung am Abend des ersten Tages ging es am zweiten Tag nach draußen. Zunächst konnten die Schüler mit einer Wahrnehmungsübung die Umgebung und die vorhandenen Materialien erkunden. Aufgeteilt in drei Gruppen erstellten sie anschließend entweder alleine oder zu zweit gewagte Konstruktionen zum Thema "No risk - no fun?!" oder andere NaturKunst-Installationen zu einem eigenen Thema. Abgeschlossen wurde diese Einheit mit einer Begehung, bei der die Künstler ihre Werke mit Namen präsentierten und einer gemeinsamen Reflexion des Prozesses. In der zweiten Einheit entwickelten Kleingruppen eigene Ideen für Feuerkunstwerke, die sich beim Abbrennen verändern sollten und setzten diese mit den vorhandenen Materialien (Stöcke, Steine, Schnüre, Draht, Zeitung, Pappe) in die Praxis um. Nach Einbruch der Dunkelheit begann die Performance und Gruppe für Gruppe stellte ihr "Feuer-Werk" mit Namen vor und entzündete es. Am nächsten Morgen schauten wir gemeinsam Digitalfotos des Prozesses und der entstandenen NaturKunstWerke an und jeder Schüler bekam später noch eine Fotodokumentation auf CD-ROM. Die durchweg positiven Erfahrungen haben gezeigt, dass unkonventionelle Methoden sich auch oder vielleicht gerade in der Arbeit mit oftmals benachteiligten Schülern eignen und ihnen neue, stärkende Erlebnisse ermöglichen. Hier noch einige Antworten der Schüler auf die Frage, was ihnen an NaturKunst gefallen hat:

- Das Feeling - die Spannung - die Unsicherheit.
- Es war immer ein Risiko.

- Dass wir Sachen nehmen durften, was wir wollten.
- Die Faszination an den verschiedenen Kunstwerken.
- Dass wir dann die Kunststücke anzünden durften. Und dass wir was gelernt haben.
- Dass es was Neues war – das Feuer – das Interesse – alles.
- Dass wir es selber machen durften und wo wir das angebrannt haben und das war interessant.
 

 

 

 

© Thomas Haug  |  info(ät!)emanzipart.de  |  HAFTUNGSAUSSCHLUSS  |  nach oben  |   zurück zur Startseite